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Azoren - Hafenmalerei - Berichte über Sehenswürdigkeiten, Vulkane, Historie, Flora und Fauna, Klima, Vulkanausbrüche, Emigranten und große Gastfreundschaft. Bilder von Scrimshaw, Cafe Sport, Kunsthandwerk, Brandungsschwimmen, Wandertouren, Fiestas, Imperios, Touradas, Kochen im Vulkan, Kraterseen und Wasserfällen.
Peter J. Orth, privat, unabhängig und neutral - da weder Veranstalter noch Vermieter - ist Kenner der Azoren. Er liebt Blumenparadiese und die Gastfreundschaft ihrer Bewohner.
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Azoren - Hafenmalerei auf den Kaimauern der Azoren, mitten im Atlantik, festgehalten im Buch Hafengrafitti
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Azoren – Hafenmalerei auf den Kaimauern der Azoren, mitten im atlantischen Ozean, festgehalten im Buch Hafengrafitti
Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte mir mein Vater viele Einzelheiten von den olympischen Spielen 1936. Seine Erzählungen waren so frisch und lebendig, als sei es gestern gewesen. Den tieferen Sinn verstand ich damals noch nicht.
Erst sehr viele Jahre später wurde mir klar, warum sich das persönlich Erlebte, verschlossen und konserviert wie in einer Flasche, unauslöschlich in seinem Gedächtnis bewahrt hatte. Vielleicht waren es gerade diese Schilderungen, die mich früh dazu gebracht haben, über meine Lust nach Seefahrt und Erfahrungen mit fremden Ländern hinaus, Erinnerungen als etwas zu begreifen, was mehr ist als nur eine nicht zusammenhängende Ansammlung beliebiger Episoden. Vielmehr empfinde ich die Erinnerungen als Spotlights, die sich dicht an dicht wie Austern auf einer Austernbank durch mein Leben ziehen.
Öffnet man ihre Schalen, werden die Erinnerungen wie schöne Perlen sichtbar.
Stell Dir einmal vor: Du fühlst dich wie der große Abenteurer, dem keine Grenzen gesetzt sind, weder in Zeit noch Raum.
In deinen Gedanken bist du der Herrscher der Meere einer vergangenen Epoche, der noch vieles entdecken und erobern will.
Aber Wind und Strömung verschlagen dich an die Küste von Faial. Die Bewohner dort sind jedoch unerwartet friedlich und die Straßen zum Krater von Blumen gesäumt.
Ein „Häschen“ klammert sich liebevoll an dich, und ihr fühlt euch beide so rundherum wohl, dass dein Zeitgefühl verloren geht.
Der Holzwurm befällt deine Pläne und du drohst Wurzeln zu schlagen. Die unbeschwerten Tage und Wochen gehen dahin, und deine Träume von fernen Zielen sind nur noch schemenhaft durch den Flaschengrund zu erahnen, denn dein Fernglas mittlerweile tief verstaut an Bord.
Hättest du dann nicht auch die „Walhalla“ gemalt?
Orth-Haus,
aus dem Buch
© Hafengraffiti
von Peter J. Orth
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Als Gäste kamen wir,
als Freunde durften wir gehen,
so waren wir immer willkommen hier,
und man freut sich auf ein Wiedersehen.
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Texte und Bilder dieser Webseite dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung von Peter J. Orth anderweitig verwendet werden.
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